Wiedereinstieg in den Job: 7 Dinge, die sich für Dich ändern werden

Der Wiedereinstieg in den Job nach der Elternzeit steht an. Egal ob es 1/2 Jahr, 1 Jahr oder 3 Jahren waren, die man mit dem Kind zu Hause geblieben ist, der Wiedereinstieg fühlt sich immer ein wenig an wie der erste Schultag. Aufregung, oft ein wenig Vorfreude und Spannung, wie man als Familie das Ganze meistern wird begleiten oft die Wochen vor dem ersten Arbeitstag.

Es wird ernst, der große Tag ist da, die Betreuung des Nachwuchses geregelt, los geht’s.

Damit Du vorbereitet bist, was Dich erwarten wird:

 

7 Dinge, die sich beim Wiedereinstieg in den Job nach der Elternzeit ändern

 

#1 Zeit für einen Kaffee

Eine der schönen Seiten der Berufstätigkeit = man kann seinen Kaffee endlich mal wieder heiß genießen! Sei es auf dem Weg ins Büro im Auto oder in der U-Bahn oder im Büro selbst. Vor allem direkt nach dem Wiedereinstieg fühlt sich heißer Kaffee an, wie die ultimative Freiheit! Yay! Free Mama! 😉

#2 Kind krank = Organisationsproblem

Wenn das Kind bisher krank wurde oder kränkelte bliebt es daheim, keine Frage. Nun ist ein krankes Kind sofort ein Organisationsproblem und ein andauerndes Abwägen. Ist es wirklich krank (gut bei Fieber oder ähnlichem keine Frage) oder kann es mit dem dicken Schnupfen doch in den Kindergarten? Bleibe ich daheim und melde mich Kind krank, (dann muss ich zum Kinderarzt, selbst wenn es eben „nur“ ein doller Schnupfen ist, um einen Schein für meinen Arbeitgeber und die Krankenkasse zu bekommen) oder kann irgendjemand das Kind betreuen während ich arbeite. Und sofern Du jemanden hast und ins Büro gehst wirst Du den ganzen Tag gedanklich einfach nur daheim bei Deinem kranken Kind sein.

#3 Nichts ist mehr wie es war

Du kehrst in Dein altes Unternehmen zurück und eigentlich weisst Du wie der Hase läuft, kennst die Kollegen… Selbst nach kurzer Abwesenheit haben sich aber oft Dinge verändert, sei es das neue Computerprogramm oder einfach eine neue Kollegin im Team. An den ersten Tagen hast Du das Gefühl, dass alle sich so gut kennen und Du der Außenseiter bist, aber das gibt sich ganz fix wieder und Du bist auch wieder voll und ganz im neuesten Klatsch und Tratsch drin 😉

#4 Mit Teilzeitjob: Du wirst in nirgendwo zu 100 % sein

Eine der gemeinen Seiten des Teilzeitjobs, Du wirst gefühlt immer auf dem Sprung sein und das Gefühl haben nirgendwo zu 100 % da zu sein. Und das bist Du ja auch gar nicht. Teilzeit ist eben Teilzeit und bedeutet im Umkehrschluss eben auch in Teilzeit mit dem Nachwuchs zusammen zu sein. Im Büro überlegst Du welche Besorgungen Du nachmittags noch machen musst, nachmittags daheim bist Du gedanklich bei dem Termin, der im Büro gerade ohne Dich stattfindet. Keine Sorge, daran gewöhnt man sich, aber in manchen Wochen ist es leichter, in anderen schwerer nirgendwo 100%-ig sein zu können.

#5 Hallo Stress

Machen wir uns nichts vor, das Stresslevel steigt mit der Rückkehr in den Beruf nach der Elternzeit exponentiell. Denn meistens bleiben die Aufgaben, die Du während Deiner Elternzeit zu Hause mit Kind hattest bestehen, während einfach ein Job dazu kommt. Das kann ganz schön anstrengend sein. Plötzlich ist es nicht mehr egal, ob das Kind um 8 Uhr oder um 9 Uhr im Kindergarten ist, denn Du musst pünktlich bei der Arbeit sein. Da ist ein Trotzanfall des Kleinkindes wegen des „umcoolen“ Pullovers schon mal ein echter Zwischenfall. 😉

#6 Zeitmanagement wird Dein neuer bester Freund

Dein Leben und Dein Kalender wurden um eine weitere Komponente bereichert, den Beruf. Wunderbar! Bedeutet aber auch, Zeitmanagement wird wichtiger denn je. Kinderturnen um 14 Uhr, schaffe ich das? Wann besorge ich das Geschenk für den Geburtstag des Kindergartenfreundes, wenn ich die nächsten 3 Tage auf eine Messe muss? Orga wird mit Job 5x wichtiger als vorher, da die zeitlichen Ressourcen einfach viel knapper sind.

#7 Mehr Zufriedenheit für DICH

Und last but not least: Du wirst (zumindest gilt das für die meisten Wiedereinsteigerinnen…) für Dich wieder viel zufriedener, denn die Arbeit wird Dir im vergleich zur Betreuung eines Baby/Kleinkindes oft vorkommen wie ein Erholungsurlaub. Außerdem tust Du etwas wo Du Du selbst bist, nicht Mama, sondern Du selbst und das ist nach einiger Zeit als „Nur Mama“ ein wahrer Segen für die Seele und eine Erinnerung: ja Du bist jetzt Mama, aber Dein altes Ich gibt es noch genauso, es war nur unter Duplo Steinen und Windeln ein wenig versteckt. 😉

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