Berufstätig – 6 Tipps, wenn bei der Arbeit alles zu viel wird…

Es gibt Phasen, da hat man als berufstätige Mutter das Gefühl es wächst einem alles über den Kopf. Bei der Arbeit ist der Tisch voll und wird immer voller und dann…

…ist da ja auch noch die Familie, die Kinder, das Privatleben. Wenn Du das Gefühl hast, dass Dir als Mama im Job einfach alles zu viel wird und Du überlastet bist, dann hilft nur durchatmen und strikt sortieren. Also, wie heisst es so schön:

„Put your hair up in a bun, drink some coffee and handle it.“

1. Prioritäten setzen 

Hey, Du bist Mutter, berufstätige Mutter sogar, Du hast Kinder zur Welt gebracht. Du managst wahrscheinlich auch Deine Familie, Du kannst das, also ran an die Prioritäten. Alles mit zeitlicher Deadline ist Priorität A und wird als Erstes bearbeitet, sobald diese Aufgaben weg sind wirst Du merken, dass Du wieder ein wenig Luft bekommst.

2. Aufgaben abgeben

Nicht jedem fällt es leicht Aufgaben abzugeben, aber…. im Job als Working Mom, wie auch zu Hause gilt: was immer Du abgeben kannst, an Kollegen, Partner oder Externe, das gibst Du ab. Nur so siehst Du wieder Land und gehst nicht mit wehenden Fahnen unter.

3. Hör auf „Ja“ zu sagen

So blöd es klingen mag, aber das ständige „Ja mach ich“ sagen ist meist ein Frauen-Ding. Wir wollen nicht anecken, vor allem auch als berufstätige Mutter als fleißig und belastbar wahrgenommen werden, aber am Ende des Tages schaden wir uns damit oft nur selbst. „Nein“ sagen muss man lernen, das kommt natürlich nicht über Nacht, aber sobald Du es immer öfter tust, geht es plötzlich ganz einfach. Indem Du von vornherein „Nein“ zu gewissen Aufgaben sagst oder klar kommunizierst, das Du es übernehmen würdest, aber eben erst in 4 Wochen, füllt sich Dein Schreibtisch gar nicht erst ins Unendliche, Du kannst zukünftig der Situation des „es ist alles zu viel“ direkt vorbeugen und Du bist Herrin über Deinen eigenen Schreibtisch.

4. Halte Dir vor Augen, dass es meist nur eine Phase ist

Erinnert ein wenig an die Zeit mit Baby oder? Aber es stimmt. In der Regel ist diese super stressige Zeit einfach nur eine Phase, die nach einigen Wochen, sobald gewisse Projekte abgeschlossen sind, besser wird. Sich das vor Augen zu halten hilft oft das Ganze gelassener zu sehen und die Pobacken zusammenzukneifen und einfach loszulegen.

5. Unwichtige Termine verschieben

So ist es einfach, manche Termine sind wichtiger als andere. Alles, was warten kann wird verschoben – und zwar nicht auf nächste Woche, sondern auf nächsten Monat 😉 Viele Meetings schlucken unglaublich viel Zeit, sind am Ende des Tages aber relativ unproduktiv. Diese unproduktive Zeit kannst Du Dir in Zeiten hoher Arbeitsbelastung eben einfach nicht leisten, darum sei strikt und dünne Deinen Kalender aus, wo es nur geht – und wehe Du hast dabei ein schlechtes Gewissen 😉

6. Sprich mit Deinem/r Chef/ Chefin

Unumgänglich, sobald die Phase zu lange dauert oder eben doch nicht abebbt, das offene Gespräch mit Deinem Vorgesetzten. Es hilft nichts auf tapfer und belastbar zu machen, wenn Du dadurch Nachts nicht mehr schlafen kannst. Oft sorgt allein schon das Aussprechen der zu hohen Belastung für kleine Besserung und so kann man gemeinsam eine Lösung finden. Im besten Fall hast Du diese natürlich schon vor dem Gespräch mit Deinem Chef im Hinterkopf ;-). Hinterfrage Dich ehrlich warum es zu viel ist. Ist es die reine Menge an Aufgaben, ist es die Art der Aufgaben, fehlt Dir Know-How? Geh also nicht einfach in das Gespräch mit Deinem Chef und sage „es ist zu viel“, sondern bereite Dich vor. Warum? Und wir sieht die Lösung aus? Vorbereitet, in professionellem Ton (kein Jammern oder um Mitleid betteln bitte ;-)) kannst Du gelassen in das Gespräch starten und für die Zukunft ganz sicher eine Lösung finden, mit der alle zufrieden sind.

 

 

 

 

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