7 Moment, die Dir zeigen: es ist Zeit ist den Arbeitgeber zu wechseln

Als berufstätige Mutter, meist mit Teilzeitstelle liegen die Jobs nicht auf der Strasse. Sagen wir es, wie es ist: viele Unternehmen stellen ungern Mütter mit kleinen Kindern ein (wenig flexibel, viele Krankheitsausfälle, gehen immer pünktlich…). Wer dann auch noch in Teilzeit arbeiten will, Jackpot…

Aber auch wenn es leichtere Dinge gibt, als als Mama einen neuen Job zu finden ist es manchmal einfach unausweichlich den Arbeitgeber zu wechseln. Denn neben all den Dingen, die der Arbeitgeber von uns erwartet haben wir ja auch Anspruch an ihn, oder ?

Diese 7 Dinge zeigen Dir, wann es höchste Zeit ist über einen Jobwechsel nachzudenken:

1.Schlaflose Nächte wegen der Arbeit

Der Tag ist geschafft, der Nachwuchs schläft, die Brotdose für den nächsten Tag ist vorbereitet, die Turnbeutel der Kinder gepackt. Eigentlich Zeit einmal selbst abzuschalten. Liegst Du aber abends lange wach und grübelst über den Job, was Du noch machen musst, was Du hättest besser machen können und und und, dann ist das zwar einerseits ein Zeichen dafür, wie wichtig Dir der Job ist, andererseits aber auch eines, dass es möglicherweise ein klein wenig zu viel ist.

2. Teilzeitgehalt, Vollzeitarbeit

Der Klassiker. Mütter werden in Teilzeit eingestellt, bekommen ein Teilzeitgehalt. So weit, so gut. Wäre da nicht das Arbeitsvolumen, dass so gar nicht zur Teilzeitstelle passt, sondern eher dem einer Vollzeitstelle entspricht. Hier darfst Du nicht lange fackeln. Such das offene Gespräch mit Deinem Vorgesetzten und kläre realistische Ziele und Erwartungen. Auch wenn wir Mamis ziemlich viel können, in 20 Stunden das schaffen, was ein Anderer in 40 Stunden macht können auch wir nicht. Und unsere Arbeitszeit zu verschenken haben wir ja nun auch nicht nötig, oder?

3. Zu wenig Flexibilität

Es ist wie es ist, als Mutter braucht man hier und da ein wenig Flexibilität. Bekommt das Kleinkind morgens einen Trotzanfall und weigert sich sich anzuziehen kann der Arbeitsbeginn um 8 Uhr schon mal in Gefahr sein 😉 Hast Du dann einen Arbeitgeber (klar in manchen Branchen geht es nicht anders, aber bei den meisten Bürojobs wäre es kein Problem), der darauf pocht, dass Du zu Zeit X am Schreibtisch zu sitzen hast beginnt der Tag bereits mit maximalem Stress. Manchmal ist hier schon ein simples Gespräch mit dem Arbeitgeber hilfreich, um offen über ein wenig mehr Flexibilität zu sprechen.

4. Unterforderung im Job

Ja, auch das gibt es und es ist fast noch schlimmer als Stress: Unterforderung im Job. Du sitzt tagein tagaus dort, verdienst zwar Dein Geld, aber langweilst Dich im Kern zu Tode. Der Blick auf die To Do Liste macht es nicht besser, da alles öder Kram ist. Hier heisst es: nimm die Beine in die Hand und such Dir etwas, dass Dir Spaß macht. Der Arbeitsmarkt ist aktuell super, es gibt Jobs, Du musst es nur wollen und vielleicht ein wenig Geduld mitbringen.

5. Respektlosigkeit im Team

Trauriges Thema, aber es gibt immer wieder Teammmitglieder, die regelrechtes Mama-Mobbing betreiben. Wichtige Termine werden bewusst auf Zeiten gelegt, in denen Du nicht da bist. Ist das Kind krank wird gewitzelt, dass Du ja einen extra Urlaubstag hast und und und. Auch hier gilt: wenn es zu viel wird, sprich offen mit den Kollegen und Vorgesetzten, ändert sich nichts: weg da!

6. Erwartungen des Arbeitgebers kollidieren mit der Familie

Wir sind uns wohl alle einig, egal wie gerne wir unseren Job vielleicht machen, die Familie geht vor! Kollidiert die Familie fortlaufend mit den Erwartungen Deines Arbeitgebers? Nicht gut! Viele Arbeitgeber erwarten inzwischen Erreichbarkeit rund um die Uhr und am Wochenende, Termine über mehrere Tage in einer anderen Stadt oder Veranstaltungen, die genau dann beginnen, wenn der Nachwuchs ins Bett muss. Hier gilt es wirklich abzuwägen. Hin und wieder ist alles kein Problem, wird es zur Regel, ist es ein Problem.

7. Ein ungutes Gefühl

Und schließlich, das sagenumwobene Bauchgefühl. Du hast schon Bauchschmerzen, wenn Du nur an die Arbeit denkst, das Meeting Ende der Woche stresst Dich schon am Montag und irgendwie hast Du das Gefühl, das läuft nicht so wie es sollte. Dann solltest Du wirklich in Dich gehen. Kannst Du etwas in Deinem aktuellen Job verändern?  Solltest Du Deine Arbeitszeit reduzieren? Oder wäre ein Arbeitgeberwechsel eine Verbesserung? Hier heisst es ehrlich sein mit sich selbst, denn so ein ungutes Gefühl, das kommt nie von ungefähr.

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